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16.06.2010
Lockvogelangebote bei Darlehensverträge sind verboten
Seit dem 01.Juni 2010 gelten in Deutschland neue Gesetze im Verbraucherkreditrecht,
damit wurden EU-Vorgaben zu einer einheitlichen europäischen
Verbraucherkreditrichtlinie in nationales Recht umgesetzt, mit
dem Ziel die Verbraucherrechte bei Kreditverträgen zu stärken.
Nachfoldend die wesentlichen Richtlinien dieser EU-Verordnung:
- Lockvogelangebote
mit besonders günstigen Zinssätze für Verbraucherkredite,
die nur in Einzelfällen gewährt werden, sind verboten:
Kreditinstitute dürfen nur noch mit Zinssätze für
Ratenkredite werben, den mindestens auch zwei Drittel der Bankkunden
erhalten, die aufgrund dem in der Werbung angepriesenen effektiven
Jahreszins, einen Kreditantrag abschließen. Werbung für
Kreditverträge mit besonders günstigen Zinssätze,
die nur in besonders seltenen Einzelfällen gewährt
werden, sind also verboten.
- Bei
einem Kreditvertrag muss ein Standard-Kreditvertrag verwendet
werden:
Kreditinstitute sind bei Verbraucherdarlehensverträgen
verpflichtet, das Muster "Euro-
päische Standardinformation für Verbraucherkredite
mit vorgeschriebenen Standardinformationen zu verwenden.
- Bei
der Berechnung des effektiven Jahreszins gelten europaweit einheitliche
Richtlinien
- Jeder
Kreditnehmer hat einen Anspruch auf einen Tilgungsplan
- Neues
Kündigungsrecht:
Unbefristete Darlehensverträge können von den Kreditnehmern
jederzeit gekündigt werden. Der Darlehensgeber muss bei
unbefristeten Kreditverträge eine Kündigungsfrist
von mindestens zwei Monaten einhalten.
Befristete Kreditverträge dürfen künftig nun
von den Darlehensnehmer jederzeit ganz oder teilweise zurück
bezahlt werden, nach altem Recht ist dies grundsätzlich
erst nach neun Monaten möglich.
- Die
Kosten einer Restschuldversicherung müssen gegebenfalls
mit in den effektiven Jahreszins einberechnet werden:
Bei Darlehensverträge, die nur in Verbindung mit einer
Restschuldversicherung abgeschlossen werden können, müssen
die Kosten für die oftmals überteuerten Restschuldversicherung,
mit in den effektiven Jahreszins eingerechnet werden.
Durch den
VZBV (Verbraucherzentrale Bundesverband) wird allerdings auch
Kritik an den neuen Richtlinien für Kreditvermittler geübt,
weiter Infos hierzu unter "Umsetzung der Verbraucherkreditrichtlinie"
-> "Negativ für die Verbraucher:.." als pdf-Datei
Quelle: www.vzbv.de
(Verbraucherzentrale Bundesverband) -> Presse -> Pressemitteilungen:
"Mehr Verbraucherschutz beim Kreditvertrag",
08.06.2010
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- Bankempfehlungen
von Banken mit kostenlosen Girokonto, EC-Karten und Visa-Karten
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10.03.2010
Durch EC-Karten-Skimming wurden 2009 in Deutschland rund 40 Millionen
Euro ergaunert
Durch
das sogenannte Skimming (engl. für "das Abschöpfen")
von Bankkarten wurden im vergangenem Jahr rund 40 Millionen Euro
illegal von den Konten deutscher Bankkunden geplündert, d.h.
18.000 Deutsche wurden 2009 Opfer von Geldkarten-Skimming, dies
entsprechen zwar nur 0,02 Prozent der 90 Millionen EC-Karten,
die in Deutschland im Verkehr sind1, allerdings breitet
sich diese Betrugsmasche weiterhin weiter aus.
Nachfolgend finden Sie einige Vorsichtsmaßnahmen wie Sie
sich vor einem Geldkarten-Skimming schützen können:
- Sehr häufig
werden die Magnetstreifen einer Geldkarte an dem Türöffner
zu dem Raum mit den Geldautomaten, durch das Anbringen eines
manipulierten Kartenlesegerätes, kopiert, die Geheimnummer
"PIN" wird dann am Geldautomaten, i.d.R. durch versteckte
Digitalkameras ausspioniert.
Bankkunden, die im Besitz von zwei Geldkarten sind, können
sich in solchen Fällen vor einem EC-Karten-Skimming schützen,
indem sie sich mit der einen Bankkarte Zugang zu dem Raum mit
dem Geldautomaten verschaffen und mit der anderen Karte am Automaten
Geld abheben. Dadurch können die Betrüger kein Duplikat
der Bankkarte mit der zugehörigen Geheimnummer anfertigen.
- Bei keinem
Bankinstitut wird vor dem Eintritt in den Geldautomatenraum
die Eingabe der "PIN" verlangt, die Geheimnummer sollte
daher nur am Geldautomaten selbst eingegeben werden.
- Bei Eingabe
der Geheimnummer sollten Sie das Tastaturfeld entweder mit der
freien Hand oder einem Gegenstand (Geldbörse, Blatt Papier
u.a.) abdecken, damit die Eingabe Ihrer Geheimnummer nicht durch
eine Kamera ausspioniert werden kann.
- Achten
Sie darauf, dass Sie keine Person in der Nähe des Geldautomaten
bei der Eingabe ihrer Geheimnummer beobachtet.
- Nutzen
Sie keinen Geldautomaten, an dem Ihnen etwas ungewöhnliches
auffällt, z.B. angebrachte Leisten oder Verblendungen,
abstehende und lockere Teile, Spuren von Klebstoff rund um den
Kartenschlitz.
- Kontrollieren
Sie regelmäßig Ihre Kontosauszüge und wenden
Sie sich bei Auffälligkeiten umgehend an Ihre Bank
- Bei auffälligen
illegalen Abbuchungen außerhalb der Bankgeschäftszeiten,
z.B. am Wochenende oder an Feiertagen, kontaktieren Sie sofort
die Sperrnotrufnummer "116 116", um Ihre Geldkarte
sperren zu lassen. lassen .2.
- Weil in
den allermeisten Fällen mit Geldkartenduplikaten, die mittels
Geldkarten-Skimming angefertigt wurden, Geld von ausländischen
Banken von den Konten der Opfer abgebucht wird, kann sich der
Bankkunde vor illegalen Abbuchungen aus dem Ausland dadurch
schützen, indem er seiner Bank untersagt Geld an eine ausländische
Bank zu überweisen. Dieser Ratschlag ist natürlich
nur für solche Bankkunden sinnvoll, die über ihr Bankkonto
keine Auslandsgeschäfte abwickeln.
- Besondere
Sicherheitsmaßnahmen beim Gebrauch einer EC-Karte sollte
vor allem bei Auslandsaufenthalte beachtet werden.
a.) Wenn möglich sollten Sie nur an Geldautomaten, die
sich direkt in einem großen Bankinstitut befinden, Geld
abheben, also nicht an freistehenden Geldautomaten am Strand
oder in irgendwelchen dunklen Seitenstraßen.
b.) Bei einem längeren Auslandsaufenthalt ist natürlich
die empfohlene regelmäßige Kontrolle der Kontoauszüge
nicht ohne weiteres möglich.
Ausdrücklich nicht zu empfehlen ist hier für Online-Banking-Kunden,
die Kontoausgänge per Onlinebanking in einem Internetcafe
oder an einem Internetterminal z.B. in der Hotellobby zu kontrollieren,
denn diese Internetrechner können leicht manipuliert und
Ihre "PIN" kann somit unbemerkt von Betrügern
abgefangen werden.
Die Kontobewegungen sollten Sie daher nur an sicheren Internetrechner
im Ausland kontrollieren oder besser durch eine Vertrauensperson
in der Heimat kontrollieren lassen.
c.) Haben
Sie ihre Geldkarte im Ausland verloren oder sollten Sie feststellen,
dass Sie Opfer von Geldkarten-Skimming wurden, müssen Sie
sich direkt mit ihrem Bankinstitiut in Verbindung setzen und
/ oder ihre Bankkarte unverzüglich unter der Sperrnotrufnummer
"0043 - 116 116" sperren lassen.
Bankempfehlungen
von Banken mit kostenlosen Girokonto, EC-Karten und Visa-Karten
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09.02.2010
Die Schufa plant eine kräftige Preiserhöhung für
eine Selbstauskunft
Die
Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung)
will die Kosten für eine Selbstauskunft von Verbrauchern
über ihre bei der Schufa gespeicherten Daten kräftig
erhöhen. So soll zukünftig eine Kreditauskunft bei der
Schufa 18,50 Euro, statt bisher 7,80 Euro, kosten.
Hintergrund dieser Preiserhöhung könnte die ab April
gültige Vorschrift sein, wonach die Schufa verpflichtet ist,
dem Verbraucher einmal jährlich bei Antrag eine kostenlose
Selbstauskunft zu erteilen. Nach einem Bericht der Bildzeitung
soll diese kostenlose Selbstauskunft allerdings so unübersichtlich
gestaltet sein, dass sie als Kreditauskunft nicht geeignet sei.
Eine Selbstauskunft über die bei der Schufa gespeicherten
Daten kann direkt bei der Schufa online unter www.meineschufa.de
gestellt werden.
(Quelle: Westdeutsche Zeitung, Wirtschaft: "Die Schufa
will Preise erhöhen", S.19, 08.02.2010)
- Übersicht
von ausgesuchten Online-Anbietern zinsgünstiger Ratenkredite
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29.01.2010
Die Gebühren zum Geldabheben an fremden Geldautomaten sind
in Deutschland kräftig gestiegen
Nach einer Studie der FMH-Finanzberatung
haben die Banken die Gebühren für das Abheben von Bargeld
mit EC-Karte von fremden Bankkunden kräftig erhöht,
als fremde Bankkunden gelten Personen mit EC-Karte, die nicht
von dem Geldinstitut ausgestellt wurde bzw. die an Geldautomaten
von Banken Geld abheben, die nicht zu einem Bankenverbund gehören.
In Deutschland gibt es mehrere Bankenverbünde, zu dem größten
Verbund zählt dabei die Gruppe der Sparkassen mit bundesweit
25.7000 Geldautomaten, gefolgt von Genossenschafts- und Raiffeisenbanken
mit 18.600 Geldautomaten, die Privatbanken wie beispielsweise
Deutsche Bank, Postbank, Hypo-Vereinsbank und Commerzbank sind
zu einem Bankenpool mit 7000 Automaten zusammengeschlossen, desweiteren
haben sich die Direktbanken (Onlinebanken) zu einem Bankenpool
mit 2500 Geldautomaten in Deutschland zusammengeschlossen. Die
Bankenpools sind durch folgende Symbole gekennzeichnet:
*CashPool-Symbol
(z.B. SEB, netbank, Wüstenrot Bank u.a.) |
**Free
Cash-Symbol (z.B. Citibank u.a.) |
***Cash
Group-Symbol (Deutsche Bank, Postbank, Commerzbank u.a.) |
Vor Nutzung
eines Geldautomaten sollten sich also Bankkunden im Klaren sein,
ob die jeweilige Bank zu einem Bankenverbund der Hausbank angehört
und falls nicht, sollten Sie sich genau über die anfallenden
Gebühren für eine Geldabhebung mit EC-Karte informieren,
denn nicht selten kassieren Banken sage und schreibe 10 Euro Gebühr
pro Vorgang. Im Übrigen haben sich diese Gebühren innerhalb
der letzten 6 Monaten in Schnitt um 13 Prozent erhöht und
liegen nach der Erhebung durch die FMH-Finanzberatung z.Z. durchschnittlich
bei 5,64 Euro. Bis Ende 2001 betrugen die Gebühren für
das Geldabheben mit EC-Karte an fremden Geldautomaten übrigens
nur 4 DM.
Diese aktuell sehr hohen Bankgebühren erscheinen gerade aus
dem Aspekt als abzocke weil beispielsweise der Bankenexperte Max
Herbst von der FMH-Finanberatung davon ausgeht, dass pro Geldabhebung
an einem fremden Geldautomat für die durchführende Bank
Kosten von 60 Cent pro Vorgang anfallen.
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Die
Bankgebühren bei Geldabhebung mit EC-Karte
an einem "Fremdautomaten" von ausgesuchter
Banken
|
| Bank
/ Sparkasse |
Gebühr
|
Bank
/ Sparkasse |
Gebühr
|
| DBK |
10
EUR |
Deutsche
Bank |
5,99
EUR |
Sparda
Südwest u.
Sparda-Bank West |
10
EUR |
Postbank |
5,99
EUR |
SparkasseFürstenfeldbruck
u.
Sparkasse Landshut |
10
EUR |
Commerzbank |
5,98
EUR |
| VR-Bank
Coburg |
10
EUR |
ING-Diba |
5,00
EUR |
|
(Quelle:
www.sueddeutsche.de
-> Geld -> Banken: "Abzocke am Geldautomaten -
50 Euro abheben, zehn Euro zahlen", 27.01.2010

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16.12.2009
Privatkunden werden vor einer Geldanlage von den meisten Banken
schlecht beraten
Die Zeitschrift "Finanztest" hat 21 Bankinstitute hinsichtlicht
ihrer Beraterqualität für eine gewünschte Geldanlage
getestet. Im Rahmen dieses Testes wurde in 147 verdeckten Beratungsgespräche
der Wunsch geäußert, 30.000 Euro auf fünf Jahre
möglichst sicher und mit einer Rendite von vier Prozent anlegen
zu wollen. Der Wunsch von 4% Rendite für die Geldanlage,
war in diesem Test als Eignungsprüfung für die Kompetenz
des Beraters geäußert worden. Den Testern war es also
schon bewusst, dass 4 Prozent für eine absolut sichere Geldanlage
angesichts der aktuellen Finanzlage eher unrealistisch sind, solche
Renditen sind i.A. nur mit einer mehr oder weniger unsichereren
Geldanlagen realisierbar. Leider haben auf diesen Sachverhalt
nur vier Banken hingewiesen und wurden mit der Note "gut"
bewertet, sage und schreibe sieben Banken erhielten in diesem
Punkt ein "mangelhaft" als Bewertung, vier Banken schnitten
gerade mal mit "ausreichend" ab.
Als katastrophales Gesamtergebnis aus diesem Test wurden nur drei
Banken mit "befriedeigend" (Bestnote 3,4, als Schulnote
eher drei minus für die Commerzbank) bewertet, 16 Banken
sind von den Testern als "ausreichend" eingestuft worden
und zwei Banken erhielten die Note "mangelhaft", bzüglich
ihrer Beraterqualitäten für eine Geldanlage.
Quelle: www.test.de
-> Tests + Themen > Geldanlage + Banken > Tests: " Anlageberatung
von Banken - Keine berät gut", 15.12.2009
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05.11.2009
Seit dem 01.November gelten bei den Banken neue Allgemeine Geschäftsbedingungen
Die Banken
sind seit dem 01.11.2009 dazu verpflichtet Rechtsvorgaben, die
von der Europäische Kommission
Generaldirektion Gesundheit- und Verbraucherschutz vorgeschrieben
sind, in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingunen (AGBs) zu
berücksichtigen. Allerdings sind die von der "EU-Verbraucherschutz-Kommission"
beschlossenen Regelungen nicht nur vorteilhaft für die
Bankkunden (Verbraucher), durch einige dieser EU-Gesetze werden
sogar die Rechte der Bankkunden geschwächt.
Nachfolgend finden Sie die wesentlichen Änderungen in den
AGBs der Banken, die von der EU vorgeschrieben wurden:
Folgende
Änderungen der AGBs können nachteilige Auswirkungen
für die Bankkunden haben
|
| 1. |
Die
Bank ist nicht mehr verpflichtet Kontonummer und
Bankleitzahl mit dem Namen des Zahlungsempfänger
abzugleichen:
Bei einem Überweisungsauftrag ist nur noch
die Kontonummer und Bankleitzahl verbindlich, d.h.
die Banken sind nicht mehr dazu verpflichtet den
Namen des Zahlungsempfängers mit der angegeben
Kontonummer bzw. Bankleitzahl abzugleichen. Für
Bankkunden besteht also die Gefahr, dass Überweisungsaufträge
mit einer falschen Kontonummer bei einem unberechtigten
Zahlungsempfänger landen.
|
| 2. |
Der
Widerruf einer Überweisung ist nicht mehr möglich:
Hat ein Bankkunde seiner Bank einen Überweisungsauftrag
(z.B. mittels Überweisungsträger, per
Online-Banking oder Bank-Terminal) übermittelt
und er stellt im Nachhinein fest, dass ihm beim
Ausfüllen des Überweisungsauftrages ein
Fehler unterlaufen ist bzw. es sich um eine unberechtigte
Überweisung handelt, so kann er den Überweisungsauftrag
nicht mehr widerrufen.
|
Anmerkung
zu 1. und 2.:
Ist dem Bankkunden in einem Überweisungsauftrag
ein Fehler unterlaufen und das Geld wird unberechtigt
bzw. einem falschen Zahlungsempfänger gutgeschrieben,
dann gilt selbstverständlich auch weiterhin der
Grundsatz des Bürgerlichen Gesetzbuches der "Ungerechtfertigte
Bereicherung" des falschen Zahlungsempfänger,
d.h. dieser ist natürlich verpflichtet das überwiesene
Geld wieder herauszugeben.
Für Bankkunden bedeutet dies allerdings, dass sie
mit hohen Bearbeitungsgebühren der Banken und einen
persönlich hohen Zeitaufwand rechnen müssen.
Einige Banken haben auch schon angekündigt, unberechtigte
Überweisungen gebührenfrei zurückzufordern.
Bankkunden sollten sich also bei ihrer Hausbank bezüglich
dieser Änderungen der AGBs genau informieren. |
| 3. |
Selbstbehalt
von 150 Euro bei einem Kartenverlust:
Verliert bzw. bekommt ein Bankkunde seine EC-Karte
oder eine andere Geldkarte gestohlen und mit der
Bankkarte wird Geld vom Konto abgehoben, so sieht
das neue EU-Gesetz vor, dass der Bankkunde bis 150
Euro des unberechtigt abgehobenen Geldbetrages selber
bezahlen muß.
Einige Banken haben aber auch in diesem Punkt angekündigt
diese verbraucherunfreundliche EU-Richtlinie nicht
umzusetzen, d.h. sie erklären sich auch weiterhin
bereit, den vollen Schaden zu ersetzen, der durch
einen nicht grob fahrlässigen Kartenverlust
(Kartenklau) entstanden ist.
Auch zu diesem Punkt sollten sich Bankkunden bei
ihrer Hausbank bzw. bei Kontoeröffnung genau
erkundigen und ggf. das Konto wechseln, falls die
Bank diese EU-Richtlinie umsetzt.
Bei einem nachweislich grob fahrlässigen Verhalten
des Bankkunden mit seiner Geheimnummer (z.B. Geheimnummer
steht auf der EC-Karte oder ist an der gleichen
Stelle wie die EC-Karte auffindig), dann haftet
dieser auch weiterhin im vollen Umfang für
den entstanden Schaden.
Dies gilt auch für die PIN und TANs beim Online-Banking
und auch dann wenn der Bankkunde nicht unverzüglich
bei Kartenverlust bzw. PIN-Verlust sein Konto sperren
lässt.
|
Folgende
Änderungen der AGBs sind vorteilhaft für
die Bankkunden haben
|
| 1. |
Überweisungen
müssen EU-weit innerhalb von drei bzw. vier
Arbeitstagen beim Zahlungsempfänger gutgeschrieben
sein:
Nach dem neuen EU-Gesetz sind die Banken verpflichtet,
Überweisungsaufträge innerhalb von drei
Werkstagen bei elektronischer Überweisung (Online-Überweisung
oder per Bankterminal) bzw. vier Arbeitstagen bei
einer schriftlichen Überweisung mittels Überweisungsträger
dem Zahlungsempfänger gutzuschreiben. Dies
gilt auch bei einer länderübergreifenden
Überweisung innerhalb der EU.
Bei Auslandsüberweisungen muss allerdings der
Bankkunde den Überweisungsauftrag nach dem
Sepa-Verfahren (Single Euro Payment Area) seiner
Bank übermitteln, also die IBAN und BIC des
Überweisungsempfänger angeben, damit die
Bank verpflichtend die Frist einhalten muss (weitere
Infos zum Sepa-Verfahren bitte hier
klicken).
|
| 2. |
Lastschriften
müssen innerhalb der EU möglich sein:
Banken aus einem EU-Land sind nun verpflichtet ein Lastschriftverfahren
länderübergreifend zu ermöglichen. Deutsche
Staatsbürger, die beispielsweise ihren Zweitwohnsitz
in Spanien haben, können jetzt die Miete ihres
spanischen Vermieters von ihrem Konto bei einer Bank
in Deutschland abbuchen lassen und müssen nicht
extra ein Konto bei einer spanischen Bank eröffnen.
Zu beachten ist allerdings, dass auch bei länderübergreifenden
Lastschriftaufträge das Sepa-Verfahren vorgeschrieben
ist (weitere Infos zum Sepa-Verfahren bitte hier
klicken).
Lastschriften können bis zu acht Wochen, bei Betrug
sogar bis zu 13 Monaten, nach der Abbuchung zurückgefordert
werden. |
| 3. |
Gebührentransparenz:
Bei einer Auslandsüberweisung sind die Banken verpflichtet
vom Bankkunden eine ausdrückliche Genehmigung zur
Begleichung der anfallenden Bankgebühren einzufordern.
Die Banken dürfen also nicht mehr nachträglich
die Bankgebühren vom Überweisungsbetrag abziehen.
Damit soll sichergestellt werden, dass beim Zahlungsempfänger
der ihm zustehende Geldbetrag gutgeschrieben wird. |
|
Quellen:
1 www.rp-online.de
-> Wirtschaft -> News: "Die wichtigsten Änderungen
- Neue Bank-Regeln sind jetzt gültig", 02.11.2009
2 www.haufe.de
-> Finance -> Wissen -> News: "Kontoführung
- Sechs Änderungen durch die neuen Banken-AGB",
03.11.2009

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25.09.2009
Die
Kosten zur Führung eines Girokontos liegen in Deutschland durchschnittlich
bei 89 Euro
Nach einer Studie der EU-Kommission über die Qualität
von 224 europäischen Banken, die zusammen ca. 80 Prozent
des europäischen Bankenmarktes für Privatkunden abdecken,
belegten deutsche Banken nur ein Platz im Mittelfeld. So gebe
es zahlreiche Hinweise, dass von sehr vielen Banken grundlegende
Verbraucherschutzrechte verletzt würden, wie beispielsweise
eine komplizierte Preisgestaltung einzelner Bankprodukte, versteckte
Gebühren, mangelhafte Produktinformationen und schlechte
Bankberatung.
Außerdem sind die Kontoführungskosten bei deutschen
Banken im EU-Vergleich überdurchschnittlich hoch, diese liegen
durchschnittlich bei 89 Euro jährlich. Am teuersten ist laut
der EU-Studie die Kontoführung in Italien (253 Euro), gefolgt
von Spanien (178 Euro), die Bankkunden in Bulgarien müssen
mit durchschnittlich 27 Euro am wenigsten für die Führung
eines Girokontos bezahlen.
(Quelle: www.saarbruecker-zeitung.de
-> Nachrichten -> dpa -> wirtschaft & geld: "EU-Studie:
Bankkunden werden schlecht beraten", 22.09.2009
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl von 17 Banke, die ein kostenloses
Girokonto anbieten.
| Direktbank
/ Onlinebank |
Filialbank
|
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Quellen:
1 www.test.de
-> Geldanlage + Banken -> Tests: "Girokonto -
Mit Gratiskonten sparen", 24.06.2009
2 www.bild.de
-> Ratgeber -> Geld & Karriere: "67 Girokonten
im Finanztest-Vergleich - Diese 17 Konten sind kostenlos",
24.06.2009

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23.09.2009
Weiter fallende Zinssätze für Tagesgeldanlage und
Festgeldanlage
Die
von den Banken und Sparkassen angebotenen Zinssätze für
Fest- und Tagesgeldanlagen befinden sich weiterhin im freien
Fall. Nach Angaben der Frankfurter Finanzagentur "FMH"
liegt der durchschnittliche Zinssatz für eine Tagesgeldanlage
von 5000 Euro z.Z. nur noch bei 1,4 Prozent, Festgeldanlagen
mit einer Laufzeit von 12 Monaten werden mit durchschnittlich
1,5 Prozent unwesentlich besser verzinst als eine Tagesgeldanlage.
Die Finanzexperten raten daher die Angebote der verschiedenen
Anbieter genau zu vergleichen, denn auch bei einem Leitzinssatz
von aktuell nur noch einem Prozent, können Anleger immer
noch von gut verzinste Tagesgeldangebote einzelner Banken profitieren.
Laut "FMH" bringen die bestn Tagesgeldanlagen bis
zu 2,5 Prozent, bei einer einjährigen Festgeldanlage sind
bis zu 3,0 Prozent möglich.
Einige Finanzexperten raten allerdings eine Festgeldanlage mit
einer maximalen Laufzeit von 12 Monaten abzuschließen,
weil die Zinssätze in der nächsten Zeit vorausichtlich
wieder steigen werden. Bei einer mehrjährigen Festgeldanlage
zu einem festgeschriebenen Zinssatz, könnten daher Anleger
bei einem steigenden Leitzinssatz leicht Geld verschenken.
Für eine langfristige Geldanlage sind nach Ansicht mancher
Finanzexperte Bundesschaftzbriefe eine empfehlenswerte Alternative
zu einer Festgeldanlage, so werde beispielsweise ein Schatzbrief
vom Typ B mit einer siebenjährigen Laufzeit mit 2,7 Prozent
verzinst.
Sparanlagen der Bankkunden wie beispielsweise Tagesgeldanlagen,
Festgeldanlagen, Girokontoeinlagen und Sparguthaben sind im
Übrigen seit dem 1.Juli 2009 gesetzlich besser abgesichert,
so gilt EU-weit eine Mindestabdeckung von 50.000 Euro (vorher
20.000 Euro) und die Verlustbeteiligung, im Falle einer Bankeninsolvenz,
von 10 Prozent auf das Sparguthaben entfällt. Zudem sind
Ausfallsicherungsfonds der Banken verpflchtet, Sparanlagen nach
maximal 30 Tagen an den Anleger auszuzahlen.3
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Die
Zinsentwicklung des durchschnittlichen Zinssatzes
für Tages- oder Festgeldanlage
|
| Bankdienstleistung |
Zinssatz
Januar 20091
|
Zinssatz
Stand Juli 2009
|
Zinssatz
September 20093
|
| Tagesgeldanlage
bis 5000 Euro |
2,90% |
2,12%2 |
1,4%2 |
| Festgeldanlage
mit einer Laufzeit von 12 Monaten |
2,97% |
1,63%3 |
1,5%3 |
|
Quellen:
- 1
www.spiegel.de -> Nachrichten -> Wirtschaft ->
Finanzkrise 2009: Kampf gegen die Rezession: "Teure
Kredite - Banken nehmen Kunden in die Zins-Zange?",
05.02.2009)
- 2
www.tagesgeldvergleich.net
-> Statistiken -> "Zinsentwicklung bei Tagesgeldkonten
- 5.000 Euro Anlagesumme", 30.07.2009
-3
www.rp-online.de
-> Wirtschaft -> Ratgeber -> Geldanlage: "Tagesgeld
bei zirka 1,4 Prozent - Geldanlage: Zinsen im freien Fall",
13.09.2009

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02.08.2009
Tipps zur Tagesgeldanlage und die Testsieger der Anbietern für
eine Tagesgeldanlage
Die
Konditionen für Tages- und Festgeldanlagen wurden von den
Banken in den vergangenen Monaten besonders häufig dem sinkenden
Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank (EZB) angepasst.
Der Leitzinssatz ist das maßgebliche Instrument der EZB
zur Steuerung des Geld- und Kapitalmarktes in der Europäischen
Währungsunion, je niedriger der Leitzinssatz desto günstiger
können sich die Geschäftsbanken bei einer Zentralbank
Geld beschaffen, im gleichen Maße sinkt allerdings auch
der Zinssatz für Geldanlagen. Weil dieser Leitzinssatz von
der EZB innerhalb eines Jahres von 4,25% (Juli 2008) schrittweise
auf aktuell 1% gesenkt wurde, haben die Anbieter von Tages- und
Festgeldanlagen die Guthabenzinsen gleichermaßen nach unten
korrigiert.
Weil sich die Konditionen der Anbieter von Tages- und Festgeldanlagen
ständig ändern, werden von den verschiedenen Finanzmagazine
regelmäßig neue Testsieger gekürt, die zum Zeitpunkt
des Testes die besten Konditionen für eine Geldanlage boten.
Diese Testergebnisse können allerdings schon am Tag der Veröffentlichung
nicht mehr ganz zutreffend sein, weil sich beispielsweise kurzfristig
die Konditionen für eine Tagesgeldanlage des jeweiligen Testsieger
verschlechtert haben, bzw. sich die Konditionen eines anderen
Tagesgeldanlage-Anbieters kurzfristig verbessert haben.
Bankkunden sollten sich daher immer zeitnach über die aktuellen
Zinssätze der verschiedenen Anbietern von Tagesgeldanlage
informieren.
Als wesentliche Bewertungskriterien über ein gutes Tagesgeldangebot
einer Bank, sollten vor Vertagsabschluß auf folgende Konditionen
geachtet werden:
- Zinssatz:
das wesentliche Kriterium einer guten Tagesgeldanlage ist natürlich
der Zinssatz, der für die Tagesgeldanlage gutgeschrieben
wird, dieser reicht z.Z. von 0,15% bis 6%. Die Anbieter von
Tagesgeldanlagen sind allerdings i.d.R. berechtigt (Ausnahme:
z.B. erhöhte / befristete Zinssätze für Neukunden),
den anfänglich angebotenen Zinsatz jeder Zeit zu senken
bzw. zu erhöhen, d.h. ein verlockendes Angebot eines Tagesgeldanlage-Anbieters
mit einem anfänglich hohen Zinssatz, kann sich innerhalb
weniger Monate zu einer Tagesgeldanlage mit niedrigen Zinsen
entwickeln. Dies gilt insbesondere für Geldanlagen bei
einer ausländischen Bank, die an eine nationale Zentralbank
mit starken Zinsschwankungen gebunden ist. So kann eine Tagesgeldanlage
bei einer Bank aus einem Land der Europäischen Währungsunion,
die aktuell eine Tagesgeldanlage anbietet, deren Verzinsung
bei 3 Prozent liegt und eine mittel- bis langfristigen Zinsatzentwicklung
von +/- 1 Prozent prognostiziert wird, empfehlenswerter sein,
als die Geldanlage bei einer ausländischen Bank mit einem
Tagesgeldzinssatz von 5 Prozent, mit einer möglichen Zinssatzschwankung
von plus 1 Prozent bis minus 3 Prozent.
Oftmals ist ein über einen längeren Zeitraum gemittelter
Zinssatz, den eine Bank seinen Kunden für eine Tagesgeldanlage
durchschnittlich in einem Zeitraum von beispielsweise 2 Jahren
gutgeschrieben hat, aussagekräftiger, als die versprochenen
hohen Zinsätze von manchen Tagesgeldangebote, die häufig
nur für Neukunden und nur für einen befristeten Zeitrum
gelten.
- Fußnoten:
Ein auf den ersten Blick verlockendes Bankangebot für eine
besonders hoch verzinste Tagesgeldanlage, entpuppt sich in vielen
Fällen, durch kleingedruckte Zussatzbedingungen in der
Fußnote des Angebotes, zu einem nicht empfehlenswerten
Tagesgeldkonto.
Zu den üblichen Klauseln in den Fußnoten einiger
Banken zählen:
a.) Ein in besonders großen Buchstaben garantierter Zinsatz
von beispielsweise 4,5%, gilt nur für Neukunden und nur
für einen befristeten Zeitraum von 4 bis 12 Wochen. Zur
Bewertung solcher Tagesgeldangebote ist der auf einen längeren
Zeitraum gemittelte und der aktuelle Zinsatz, den diese Bank
seinen Bestandskunden gewährt, aussagekräftiger, als
der in der Werbung angepriesene Zinssatz.
b.) Der angegebene Zinssatz für ein Tagesgeldkonto gilt
nur in Verbindung mit einem Vertragsabschluß über
ein andere, oftmals kostenpflichtige, Bankdienstleistung.
Weitere Klauseln, wodurch ein Tagesgeldkonto als nicht empfehlenswert
eingestuft werden kann, finden sich natürlich auch in den
AGBs der Banken und Sparkassen (siehe "weitere Konditionen")
- weitere
Konditionen: Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der
Anbietern von Tagesgeldkonten enthalten oftmals noch Bestimmungen,
die vor Vertragsabschluß besonders bedacht werden sollten.
Dazu zählen eventuelle Kontoführungsgebühren,
Mindest- und Maximal-Anlagebetrag, Gebühren für individuell
erforderlichen Bankdienstleistungen, Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist,
Geldverfügbarkeit, Zeitintervalle der Zinsgutschreibungen,
Zinsratenstaffelung u.a.
Für viele Tagesgeldkonten gilt eine Zinsratenzstaffelung
zu einem aktuell gewährten Basiszinssatz, dabei gilt der
Basiszinssatz von beispielsweise 2,5 Prozent nur für eine
Geldanlage z.B. bis 5000 Euro, ab einer Geldanlage von 5000
Euro sinkt dieser Basiszinssatz um 0,5%, ab 10.000 um weitere
0,25% etc. (bei einer Festgeldanlage verläuft diese Zinsratenstaffelung
genau umgekehrt, d.h. bei einer hohen Festgeldanlage von beispielsweise
20.000 Euro, gewähren die Banken i.A. einen höheren
Zinssatz, als bei einem Festgeldkonto mit einem Anlagebetrag
von 5.000 Euro. Die Zinssätze der meisten Festgeldkonten
werden allerdings in erster Linie von der vertraglich festgelegten
Laufzeit des Festgeldkontos bestimmt, je länger die Laufzeit
desto höher der Zinssatz. Dies sollte besonders bei Geldanlageangebote
einiger Banken beachtet werden, bei denen der Zinssatz für
eine Festgeldanlage mit einer Laufzeit von einem Jahr geringer
ist, als der Zinssatz für ein Tagesgeldkonto. In solchen
Fällen und auch nur dann, wenn das auf einem Festgeldkonto
gebundene Kapital nicht benötigt wird, ist eine Festgeldanlage
mit einer langen Laufzeit empfehlenswert.)
- Einlagensicherung:
Die für die Banken gesetzlich vorgeschriebenen Einlagensicherungsbestimmungen
für Geldanlagen von Privatkunden, im Falle einer Zahlungsunfähigkeit
der Bank, sind international recht unterschiedlich. Die gesetzlich
vorgeschriebene Sicherungsgrenze für deutsche Banken beträgt
beispielsweise 20.000 Euro pro Anleger mit einem obligatorischen
Selbstbehalt von 10 Prozent6. Viele Banken bieten
aber, durch zusätzliche Einlagensicherungsfonds, eine bessere
Einlagengarantie an, die über der gesetzlich vorgeschriebenen
Einlagensicherung von privaten Geldanlagen liegt. So sollten
bei einem Tagesgeldkonto eine Geldanlage bis 30.000 Euro zu
100 Prozent abgesichert sein.
Eine Bank ist im Übrigen dazu verpflichtet den Kunden vor
Kontoeröffnung darüber zu informieren, ob die Bank
einem Einlagensicherungsfond angehört oder nicht. Eine
Liste der Mitglieder des Einlagensicherungsfonds des "Bundesverbandes
deutscher Banken" finden Sie unter www.bankenverband.de.
Zur E-Mailanfrage über die Einlagen-Sicherungsgrenzen einer
Bank, die dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher
Banken angehört, bitte hier
klicken.
- Tagesgeldkonten-Vergleich:
Weil sich die Angebote der Banken für eine Tagesgelanlage
ständig ändern, sollten Anleger die Angebote der einezelnen
Banken und Sparkassen immer aktuell vergleichen. In der nachfolgenden
Tabelle finden Sie einige Testsieger verschiedener Finanzmagazine
und Internetportale:
| Testsieger
für eine Tagesgeldanlage von Privatkunden |
bewertet
durch Finanzmagazin o. Internetportal / Datum
|
Comdirekt
Bank:
- 1,75% Zinsen (Zinsatz von August 2009) auf eine
Tagesgeldanlage von 0,01 - 5.000 Euro
- Geldanlage jederzeit verfügbar
- einfach Kontoführung ohne Kündigungsfrist
- Einlagesicherung von 100% bei Geldanlagen bis
108.267.000 Euro pro Kunde |
Stiftung
Warentest / Ausgabe März 2009 |
Bank
of Scotland:
- 3% Zinsen (Zinsatz von August 2009) auf eine Tagesgeldanlage
von 0,01 - 500.000 Euro
- Geldanlage jederzeit verfügbar
- keine Kontoführungsgebühren
- Einlagesicherung von 100% bei Geldanlagen bis
50.000 brit. Pfund pro Kunde |
Testsieger
bei den Internetportalen vergleich.de, biallo.de
und tagesgeld-news.de / Stand August 2009 |
1822direkt:
die direkt Bank der Frankfurter Sparkasse
- 2,75% Zinsen (Zinsatz von August 2009) auf eine
Tagesgeldanlage von 0,01 - 10.000 Euro
- Geldanlage jederzeit verfügbar
- keine Kontoführungsgebühren
- Einlagesicherung von 100%
|
Börse
online wählte das Tagesgeldkonto der 1822direkt-Bank
zum Testsieger in der Ausgabe 29 / 2008 |
Cortal
Consors :
- 4% Zinsen (Zinsatz von August 2009) auf eine Tagesgeldanlage
bis 25.000 Euro gültig nur für Neukunden
und bei gleichzeitiger Eröffnung eines Wertpapierendepots.
Der Zinssatz auf eine Tagegeldanlage bis 25.000
Euro für "Bestandskunden" liegt dagegen
z.Z. nur bei 1,75% (Stand August 2009)
- dieses Tagesgeldkonto ist nur für Anleger
empfehlenwert, die auch in Wertpapieren investieren
wollen und deswegen ein Wertpapierendepot anlegen
müssen. |
bei
tagesgeldvergleich.net wird Cortal Consors als der
Anbieter mit dem höchsten Zinssatz für
Tagesgeldanlagen geführt. Dieses Angebot ist
allerdings nur für Anleger interessant, die
gleichzeitig über ein Wertpapierendepot verfügen
wollen. |
|
weitere
empfehlenswerte Tagesgeldkonten:
Mercedes-Benz Bank:
-
1,3% Zinsen (Zinsatz von August 2009) auf eine Tagesgeldanlage
bei einer Online-Kontoführung, ansonsten 1,1%
- monatliche Zinsgutschreibung
- Geldanlage jederzeit verfügbar
- keine Kontoführungsgebühren
-
Einlagensicherung von 100% |
Wüstenrot
Bank:
-
der aktuelle Zinsatz für eine Tagesgeldanlage
beträgt 2,02% ab dem 1 Euro (Stand August 2009)
- einmalige Bonuszahlung von 25 Euro bei einer Tagesgeldanlage
von 3.000 Euro für mindestens 3 Monate (Angebot
gültig bis 31.08.2009)
- Geldanlage jederzeit verfügbar
- keine Kontoführungsgebühren
- Einlagensicherung von 100% |
DKB
(Deutsche Kreditbank):
-
auf einem DKB Cash-Konto werden 2,05% Zinsen auf
Geldanlagen ab 1 Euro gewährt (Stand Aug. '09)
- Geldanlage jederzeit verfügbar
- keine Kontoführungsgebühren
- kostenlose Maestro- / EC-Karte und DKB-Visa-Card
zum gebührenfreien Geldabheben an allen Geldautomaten
weltweit mit dem Visa-Symbol
- Einlagensicherung von 100% |
| |
|
|
Die
Zinsentwicklung des durchschnittlichen Zinssatzes
für ausgesuchte Bankdienstleistungen
|
| Bankdienstleistung |
Zinssatz
in Prozent
Januar 20091
|
Zinssatz
in Prozent
Stand Juli 2009
|
| Tagesgeldanlage
bis 5000 Euro |
2,90% |
2,12%2 |
| Festgeldanlage
mit einer Laufzeit von 12 Monaten |
2,97% |
1,63%3 |
| Ratenkredit
mit einer Laufzeit von 36 Monaten |
8,09% |
8,29%5 |
| Dispositionskredit
/ Überziehungskredit bei einem Girokonto |
12,17% |
12,5%4 |
|
Quellen:
- 1
www.spiegel.de -> Nachrichten -> Wirtschaft -> Finanzkrise
2009: Kampf gegen die Rezession: "Teure Kredite - Banken
nehmen Kunden in die Zins-Zange?", 05.02.2009)
-2
www.tagesgeldvergleich.net
-> Statistiken -> "Zinsentwicklung bei Tagesgeldkonten
- 5.000 Euro Anlagesumme", 30.07.2009
-3 www.geld-magazin.de
-> Finanzen -> Sparen & Anlegen: "Tagesgeld, Festgeld:
Das sind aktuell die besten Angebote", 02.08.2009
-4 www.welt.de
-> Finanzen -> Verbrauchertipps: " Kredite - Wie Sie
Ihre Dispo-Zinsen drücken können", 12.07.2009
-5 www.biallo.de
-> Geldanlage -> Biallo-Index -> Ratenkredite: durchschnittlicher
Zinssatz für einen Privatkredit mit einer Laufzeit von 36 Monaten,
gemittelt aus 95 Kreditangebote verschiedener Banken, Stand Juli
2009
-6 http://de.wikipedia.org
-> Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz
25.06.2009
Übersicht
der Anbieter von kostenlosen Girokonten
Die Zeitschrift "Finanztest" von Stiftung Warentest
hat das Preis-Leistungs-Verhältnis von 141 Girokonten analysiert
(veröffentlicht in der aktullen Juli-Ausgabe
'09). Die Tester kamen dabei zu dem Ergebnis, dass bezüglich
Kontoführungskosten ein Einsparpotenzial von über 100
Euro im Jahr besteht, wenn sich der Bankkunde für ein kostenloses
Girokonto entscheidet. Bei der Wahl des richtigen Girokonto sollte
allerdings auf das Kleingedruckte des jeweiligen Anbieters geachtet
werden, denn dort finden sich viele Voraussetzungen und Bestimmungen,
wodurch ein auf den ersten Blick attraktives Girokonto, unter
Umständen nicht zu empfehlen ist. So werden bei einigen kostenlosen
Girokonten ein monatlicher Geldeingang von bis zu 3000 Euro vorausgesezt,
damit keine Kontoführungskosten anfallen. Bei anderen Girokonten
fallen extrem hohe Überziehungszinsen an oder es werden für
weitere Bankleistungen wie z.B. für Überweisungen, Geldbeschaffung
via EC-Karte etc., überdurchschnittliche hohe Gebühren
verlangt. Laut dem Test von Finanztest können auch nur 17
Girokonten als kostenlos angesehen werden und diese werden auch
überwiegend nur von Direktbanken (Online-Banken) ohne Filialnetz
angeboten. Lediglich 4 Filialbanken und dies, mit Ausnahme der
Norisbank, regional begrenzt, bieten ein kostenloses Girokonto
an. Nachfolgend finden Sie die 17 Banke, die ein kostenloses Girokonto
anbieten.
| Direktbank
/ Onlinebank |
Filialbank
|
|
|
|
|
Quellen:
1 www.test.de
-> Geldanlage + Banken -> Tests: " Girokonto - Mit
Gratiskonten sparen", 24.06.2009
2 www.bild.de
-> Ratgeber -> Geld & Karriere: "67 Girokonten
im Finanztest-Vergleich - Diese 17 Konten sind kostenlos",
24.06.2009
24.04.2009
Mehr
Guthabenzinsen beim kostenlosen Girokonto der Comdirekt Bank
Die "comdirekt
bank" hat die Konditionen ihres kostenlosen
Girokontos verbessert. Alle Neukunden, die bis zum 31.08.2009
ein kostenloses Girokonto bei der Comdirekt Bank eröffnen,
erhalten in Verbindung mit dem kostenlosen "Tagesgeld PLUS-Konto"
4 Prozent Guthabenzinsen (vorbehaltlich Zinsanpassung gemäß
Marktentwicklung). Außerdem erhalten Neukunden 50 Euro
auf ihrem Girokonto gutgeschrieben, wenn in den ersten 3 Monaten
nach Kontoeröffnung mindestens 5 Transaktionen je über
25 Euro oder mehr durchgeführt wurden.
Eine weiterer Vorteil dieses Girokontos ist, dass mit der kostenlosen
Visakarte an über 900.000 Geldautomaten weltweit gebührenfrei
Geld abgehoben werden kann.
Weitere Infos über das kostenlose Girokonto der "comdirekt
bank" bitte hier
klicken
-
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